Seit mehr als 10 Jahren gibt es in Kärnten eine Gelawi – heute heißt sie Gelawi Zwiebelzopf – die sich an Demeter-Prinzipien orientiert. Sie verfügt jedoch bis heute über kein dauerhaftes Bodennutzungsrecht. Derzeit bewirtschaftet sie mehrere gepachtete oder zur Nutzung überlassene Flächen in Villach und Umgebung. Ein zusammenhängender Grund entsprechender Größe ist jedoch die Voraussetzung um Tiere zu halten. Das würde eine vollständige Kreislaufwirtschaft im Demeter-Sinn ermöglichen. Stünde zudem genug Platz für weitere gemeinschaftsgetragene Handwerks- oder Gewerbebetriebe zur Verfügung, könnte mit der Gelawi im Mittelpunkt ein Gewerbepark im Sinne des Dorfgartens entstehen.
Eine solche Entwicklung wäre ein entscheidender Schritt, um das gemeinschaftsgetragene Wirtschaften voranzubringen. Sie wäre weit über Kärnten hinaus von Bedeutung, weil erstmals das CSA-Prinzip an einem Ort auf weitere Versorgungsbereiche ausgedehnt werden würde. Die Beispielwirkung eines solchen Projektes kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Die dafür erforderlichen Investitionen überschreiten jedoch bei weitem die derzeitigen finanziellen Möglichkeiten der Gelawi. Daher braucht es Zuwendungen von Menschen, welche dieses Projekt realisiert sehen wollen. Diesen bietet die Munus Stiftung einen optimalen rechtlichen Rahmen, der dauerhaft für den größten Nutzen sorgt.